Wie wird der Erfolg von M&A-Transaktionen gemessen?

Genau dieser Frage widmet sich unser aktueller Beitrag zur 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝘀𝗸𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗶𝗺 𝗔𝗸𝗾𝘂𝗶𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗰𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗶𝗻𝗴. Gemeinsam mit Führungskräften aus deutschen Großunternehmen haben wir untersucht, wie Unternehmen den Erfolg von Akquisitionen nach dem Closing tatsächlich messen – und welche Herausforderungen dabei in der Praxis entstehen.

Unsere Interviews zeigen: Die Erfolgskontrolle von M&A-Transaktionen erfolgt in Unternehmen sehr unterschiedlich – insbesondere dann, wenn Akquisitionsobjekte stark integriert werden oder strategische Ziele wie Know-how-Aufbau und Synergien schwer quantifizierbar sind. Ein zentrales Ergebnis unserer Analyse ist daher, dass Erfolgskontrolle nicht nur quantitative KPIs, sondern auch qualitative Perspektiven erfordert. Strategische Ziele und Integrationsfortschritte lassen sich häufig nicht allein über klassische Finanzkennzahlen abbilden.

Daraus leiten wir praxisorientierte Handlungsempfehlungen ab – unter anderem zur Integration der Erfolgskontrolle in den Standard-Controlling-Prozess, zur Synergiekontrolle sowie zur organisatorischen Verantwortung zwischen M&A-Abteilung und Controlling.

Die ausführlichen Ergebnisse von Katharina Ringer, Maximilian Golsong, Prof. Dr. Thorsten Knauer und Prof. Dr. Friedrich Sommer finden sich in DER BETRIEB, Ausgabe 20/2026.

Zur Publikation: https://online.otto-schmidt.de/db/dokument?id=db.2026.20.ivz